Das Commonwealth

Die Zeitrechnung auf Tharwyn

Die Zeitlinie dieser Aufzeichnungen orientiert sich an der historischen Gesellschaft von Livingston, die unter dem Vorsitz des ehrenwerten Earl Abraham O’ Flanagan die Gründung des Commenwealth als das Jahr 0 der menschlichen Zeitrechnung definiert.

Die historische Gesellschaft hat seine Boten überall in die Tharwyn ausgesandt um Informationen zu sammeln und eine Chronik der gesamten Welt zu erstellen.

Ohne die unschätzbare Arbeit dieser Gruppe wäre es heutzutage unmöglich, die Geschichte von Tharwyn chronologisch gesammelt zu präsentieren.

1600 v. C.G. (vor Commenwealth – Gründung)

Die ersten Menschen, die von Fonar, dem Gott der Tapferkeit, geschaffen wurden, setzen ihren Fuß auf Tharwyn.

Noch waren sie nichts als Wilde, die in den Steppen und weiten Wäldern der neuen Welt hausten, sie überlebten durch die Jagd auf Tiere und dem Einsammeln von Na’ab, einer fleischigen Erdknolle die bis heute überall auf Thawyn zu finden ist.

Während die vom Gott Delmek geschaffenen Zwerge ebenfalls noch auf einem primitiven Evolutionslevel stehen, sind die Quel`nar und die Elfen in diesem Zeitalter bereits hochentwickelte Völker.

Das Volk der Elfen geht dabei friedfertig mit den ersten Menschen um, wenn sie aufeinander treffen, lediglich bei den vereinzelten Angriffen von ein paar wilden Menschenstämme verteidigen sie sich mit Hilfe ihrer Magie, möglichst ohne zuviel Gewalt anwenden zu müssen.

Dagegen greifen die Quel`nar sehr wohl Menschen und Zwerge direkt und brutal an, um sie gefangen zu nehmen und ihre Lebensessenz zu keltern. Die wenigen Versuche der menschlichen Stämme, sich zu wehren, sind von Vorneherein zum Scheitern verurteilt, da ihre primitiven Holz- und Steinwaffen den technokratischen Waffen der Quel`nar hoffnungslos unterlegen sind.

Zu Anfang ihrer Existenz verbringen die Menschen daher den Großteil ihres Lebens in Angst vor den Quel`nar, und wagen sich für ihre Streifzüge nicht zu weit aus ihren Verstecken.

1500 v. C.G.

Die Quel`nar öffnen nach dem Krieg gegen die Elfen einen Durchgang ins Weltengeflecht, und aus diesem Riss zwischen den Dimensionen strömt pure, unkontrollierte Essenz aus.

Ganz Tharwyn leidet unter den schrecklichen Folgen, Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Erbeben erschüttern die Welt, woraufhin die verängstigten Menschen sich noch tiefer in ihren Höhlen und Laubhütten verkriechen, weil sie denken, das Ende von ganz Tharwyn sei gekommen.

Dem nicht so, aber zu jener Zeit begab es sich, dass die Quel`nar und die Elfen von Tharwyns Oberfläche verschwinden.

1450 v. C.G.

Fonar ist traurig darüber, dass ausgerechnet seine Geschöpfe in solch bitterer Angst leben mussten. Mit dem Verschwinden der höher entwickelten Völker droht den Menschen weniger Gefahr, daher beseelt der Gott der Tapferkeit sie mit neuem Mut, die Welt zu erforschen.

Die ersten Menschen wagen sich daraufhin schon bald immer weiter aus ihren kleinen Stammesreichen, dabei bemerken sie, dass die dunklen Nachtdämonen von einst verschwunden waren.

Ohne Angst haben zu müssen, plötzlich verschleppt zu werden, beginnen kühne Botschafter mit dem ausspionieren der verlassenen Städte. Auch muss die Menschen sich nicht länger nur von der Jagd und Na’ab ernähren, denn sie beginnen mit erstem primitivem Ackerbau sowie Nutztierhaltung.

1300 v. C.G.

Erste richtige Ansiedlungen von Menschen entstehen auf Tharwyn, dabei wachsen und gedeihen die Siedlungen, welche auf den Grundmauern der ehemaligen Elfenstädte errichtet wurden, besonders gut.

In den Katakomben der zerstörten Städte werden Kunstgegenstände, Waffen und Literatur jeder Art gefunden, und auch wenn die Auswertung aller dieser Funde lange Zeit in Anspruch nimmt ist dies ein Umstand, der die Entwicklung der Menschheit enorm voran treibt.

Dagegen scheitern alle Versuche, die früheren Städte der Quel`nar im Süden neu zu beleben. Auf dem verseuchten Boden will nichts wachsen, zudem leiden Mensch und Tier unter der vergifteten Atmosphäre, die zu den schrecklichsten Missbildungen von Körper und Geist bei allen Lebewesen führt.

Die Menschen verlassen daraufhin das ehemalige Quel`nar – Gebiet für immer.

300 v. C.G.

Die Evolution hat die Lebensweise des Menschen auf Tharwyn in einem Jahrtausend weit voran gebracht, so haben sie die Kunst des Lesens und Schreibens gelernt und leben längst nicht mehr in einfachen Hütten, sondern in befestigten Städten.

Die antike Elfenliteratur in den Ruinen des alten Volks waren ihnen dabei eine unschätzbar große Hilfe, so konnte viel geheimes Wissen über die Magie gesammelt werden, ebenso über Kunst und Kultur, was die Phantasie der Menschen auf ungeahnte Weise inspirierte.

Die heilige Kirche der Götter hatte sich gegründet, nachdem in vielen altertümlichen Schriften alles über das Weltengeflecht und die Entstehung Tharwyns gefunden wurde, und nicht nur die Menschen, sondern auch ein Großteil der Zwerge schloss sich schon bald diesem Glauben an.

Insgesamt gibt es derweil 13 Stämmen der Menschen, von denen manche in schier endlos weiten Gebieten leben, andere dagegen in deutlicher kleineren Bereichen ohne Bodenschätze oder eigene Getreidefelder, um sich zu versorgen.

Jeder Stamm wird von einem einzelnen Warlord reagiert, der sich zuvor in einem martialischen Zweikampfritual als der beste Kämpfer seines Stammes beweisen hat, um unbestrittener Herrscher zu werden.

Zu dieser Zeit gleicht das politische Reich der Menschen einem territorialem Flickenteppich, und zwischen den einzelnen Fraktionen gibt es immer wieder aus den nichtigsten Gründen blutige Scharmützel, denn keiner der einzelnen Warlords war dazu bereit, auch nur einen Schritt auf den anderen zuzugehen, oder einen Teil seines Reiches zu verlieren.

100 v. C.G.

Nachdem die Quel`nar schon so lange verschwunden sind kommt plötzlich, scheinbar aus dem Nichts, eine neue Bedrohung auf die Menschheit zu.

Eine Armee von menschenähnlichen Kreaturen, seltsam seelenlos und doch mit einem höllischen Feuer in den Augen, marschiert von Osten her todbringend in das Reich von Onkus dem Schrecklichen ein.

Angeführt werden die unheimlichen Geschöpfe von einem goldenen Mädchen, welches in einer Sänfte durch das Heer getragen wird und das allem Anschein nach die Macht über die gesamte Armee hat.

Onkus hat nur Spott für die kindliche Anführerin übrig, doch als seine besten Männer auf dem Schlachtfeld reihenweise getötet werden wie hilflose Lämmer, muss er seinen Hochmut erkennen.

Keiner der anderen Warlords aus den zerstrittenen Stämmen der Menschen kommt ihm zur Hilfe, so dass Onkus trotz verbissenen Kampfes nicht verhindert kann, dass sein Reich erobert wird, und sein gesamter Stamm mit ihm ausgelöscht wird.

30 v. C.G.

Schon 6 Stämme der Menschen sind der fremdartigen Armee zum Opfer gefallen, als der Warlord Thunor plötzlich Nacht für Nacht von Visionen gequält wird.

Er sieht in seinen Träumen immer wieder, wie er eine große Armee der Menschen, größer als es sie je gegeben hat, von ihm angeführt wird, und die Armee des goldenen Mädchens unter seinem Kommando in die Ferne vertreibt.

Nachdenklich und zutiefst verwirrt darüber, dass ausgerecht er diese Traumbilder sieht, befragt Thunor seinen Rat der Weisen, und diese kommen zu dem Schluss, dass der Warlord seine Visionen direkt von einem Gott erhalten muss.

Beseelt von diesen Interpretationen seiner klügsten Seher beruft Thunor eine Sitzung aller verbliebener Warlords ein in der Hoffnung, diese mit seinen Visonen von einem gemeinsamen Feldzug zu überzeugen.

Doch obwohl alle bisherigen Reiche der Menschen beim alleinigen Kampf gegen die geheimnisvollen Armee des goldenen Mädchens vernichten wurden, gelingt es den Warlords einfach nicht ihre vielen Streiterein beiseite zu legen, um gemeinsam vorzurücken.

Furchtbar wütend über das kindische Gezänk seiner Schicksalsgenossen zwang Thunor die anderen 6 schließlich zur Zusammenarbeit, als er seiner bisher verborgenen Leibgarde befahl, hervorzustürmen und den einzelnen Warlords einen Dolch an die Kehle zu halten.

Unter Todesangst schworen diese nun bei den Göttern des Lichts ein Bündnis mit Thunor einzugehen und mit ihm als Anführer der Truppen in den Krieg zu ziehen.

5 v. C.G.

Obwohl der Gegner übermächtig erschien, gelang es den Menschen unter der Führung von Thunor tatsächlich, sie immer weiter aus dem Reich der Menschen zurück zu treiben.

Dabei erwiesen sich die Visionen des Anführers stets als hilfreich in der Schlacht.

Schließlich kam der Tag, an dem die unheimliche Armee des goldenen Mädchens die Flucht ergriff, und sofort setzte Thunor entschlossen mit seinem gesamten Heer den Fliehenden nach.

Doch mit einem Mal standen sie vor dem Fuße eines Gebirges, das von einem majestätischen, über und über mit Efeu bewachsenen Jadewall umgeben war. Der gesamten östlichen Horizont, so erschien es den Männern um Thunor, war davon bedeckte, und sie fanden keine Spur mehr von der fremden Armee.

Allerdings entdeckte eine Gruppe Kundschafter, die das seltsame Gebilde näher unter Augenschein nahm, ein unter den Pflanzen verborgenes Eingangstor aus Marmor.

Verwundert, gleichzeitig aber zutiefst entschlossen, versuchten die stärksten Krieger der Menschen, die Dragoner, das Tor mit bloßer Kraft aufzustemmen, doch es rührte sich kein Stück weit.

Dann versuchten es die mitgereisten Priester, sie beschworen Tholan, Lysira, Fonar, Delmek und alle anderen Götter des Lichts, doch auch die mächtigsten Rituale und Zauber blieben ohne jede Wirkung.

Notgedrungen zogen sich Thunor und seine Männer zurück, immerhin in dem Wissen, die mystische Armee wenigstens vorläufig aus dem Reich der Menschen vertrieben zu haben.

Das Jahr 0

Als Thunor und seine Armee von den Kreuzzügen siegreich zurück kamen, feierten alle Menschen gemeinsam die Befreiung ihres Landes mit einem rauschenden Fest, das annährend zwei Wochen dauerte.

Ganz besonders der tapfere und kluge Anführer Thunor, dessen Visionen die kämpfenden Truppen schlussendlich zum Sieg führten, wird vom ganzen Volk gefeiert.

Nach den fröhlichen Festtagen sind auch die letzten missgünstigen Bürger bereit, den Mut von Thunor anzuerkennen, und so wird der glorreiche Anführer der Armee unter dem Jubel des Volkes vom Erzpatriarch der Kirche der Götter zum König über das Reich der Menschen erhoben.

Feierlich verkündet Thunor daraufhin, dass alle kleinen Reiche und Fürstentümer der Menschen nun zu einem einzigen großen Land werden, es ist die Geburtsstunde des heutigen Commenwealth.

Als Hauptstadt wird eine komplett neue Stadt errichtet, in der Mitte des gerade gegründeten Reiches, als Hauptsitz des Königs.

Diese Hauptstadt erhält den Namen Livingston.

Außerdem werden in den nächsten Jahren die 4 riesigen Garnisonsstädte Northguard, Southguard, Eastguard und Westguard errichtet, um die weitläufigen Grenzen des Reiches vor Überfällen zu sichern.

Da es sich um das historisch wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschen handelt, definiert die historische Gesellschaft dieses bedeutende Ereignis als das Jahr 0.

65 n. C.G. (nach Commenwealth-Gründung)

Im hohen Alter stirbt der betagte König Thunor, ohne einen Stammhalter zu hinterlassen. Sofort bricht unter den Menschen ein brutaler Kampf darum aus, wer sein Nachfolger wird, doch niemand ist einflussreich genug, um ausreichend adlige und kirchliche Fürsprecher auf sich vereinen.

Daraufhin entspringt ein furchtbarer Bürgerkrieg im Commenwealth, der das junge Reich zu zerstören droht.

70 n. C.G.

Die Angst bei Volk, Adel und Kirche ist beinahe gleichermaßen groß, dass das große Reich der Menschen wieder in seine Einzelteile zerfällt, zurück zu dem Flickenteppich längst vergangener Tage.

Angeführt vom ehrenwerten Lord Fitzpatrick und dem Erzpatriarchen Clevetus des IX. wird ein außerordentlicher Konzil von Adel und Kirche einberufen, welche eine für alle akzeptable Lösung zur Beendigung des ausufernden Bürgerkriegs finden soll.

Nach wochenlangen, zähen Verhandlungen wird schließlich der Rat der 7 gegründet, dem stets ein hohes Kirchenmitglied vorsitzen soll, um bei Gleichstand der anderen 6 Stimmen den entscheidenden Ausschlag zu geben.

Dieses System erschien allen beteiligten Parteien gerecht, und so wurde der Bürgerkrieg recht schnell beendet und das Überleben des noch jungen Commenwealth gesichert.

350 n. C.G.

Das Commenwealth entwickelt sich immer weiter, das größte Reich auf Tharwyn ist inzwischen ein Hort von kreativen Künsten, hochentwickelter Technokraten , magiebegabten Priestern, anständigen Bürgern und fleißigen Bauern.

Gefestigter denn je hat das Reich keine großen Feinde zu fürchten, es gibt lediglich kleinere Fehden mit den Zwergen der Eisengilde und den Shaal a Rhaam, welche Militär und Diplomaten vor keine allzu großen Probleme stellten.

Im ganzen Reich werden Eisenbahnlinien verlegt, die insbesondere Livingston mit den anderen Städten und Garnisonen des Commenwealth verbindet.

Lediglich zwischen dem auf die Wissenschaften fixierten Technokratenkonzil und der auf die Allmacht der Götter pochende Kirche gab es gelegentliche Spannungen in den Ratssitzungen.

370 n. C.G.

Der Rat der 7 sieht sich gezwungen, einen Aufstand in der nördlichen Enklave Novgorograd mit militärischer Hilfe niederschlagen zu lassen.

Kurzzeitig kommt es im rauen Volk dort zu einer Stimmung gegen das Commenwealth, man will den einheimischen Thure Nilsson zu einem eigenen König ernennen, doch die Aufständischen können sich gegen die Übermacht des Commenwealth nicht durchsetzen.

440 n. C.G.

Im Fürstentum Urethar, einer kleinen Enklave im südlichsten Commenwealth, verschwinden immer öfter und häufiger Menschen spurlos, da sie des Nachts von den Quel`nar verschleppt werden.

Lord Arthur Bardolph sendet daraufhin eine Kompanie seiner Soldaten dorthin, begleitet von einigen Priestern und Confessoren der Kirche, angeführt vom Inquisitor Martin Cyrill.

Die Befragung der Menschen jedoch bringt keine neuen Erkenntnisse, man munkelt im einfachen Volk von schattenhaften Wesen, die des Nachts die Einwohner in schreckliche Folterkammern verschleppen würden.

Martin Cryrill und Lord Bardolphs Soldaten haben jedoch keinen Sinn für diese Geistergeschichten und tun sie als abergläubisches Geschwätz ab.

Zur Sicherheit der Bevölkerung lässt der Lord aber dennoch eine dauerhafte Garnison errichten.

442 n. C.G.

Trotz erhöhter Wachsamkeit kann erst ein Ausgangsverbot verhindern, dass auch weiterhin des Nachts Menschen aus Urethar verschwinden.

Die wenigen Soldaten vor Ort sind völlig chancenlos, als eines Nachts ein Heer der Quel`nar und deren grauenerregenden Konstrukte angreift.

Das Fürstentum Urethar wird komplett von den Quel`nar ausgelöscht, und die Länderein eingenommen, und damit wurde allen Einwohnern von Tharwyn schmerzlich bewusst, dass die Rückkehr der Quel`nar nicht nur Gerüchte von betrunkenen Bauern waren, sondern bittere Realität.

475 n. C.G.

Längst ist der Krieg zwischen den Quel`nar und den anderen Völkern auf Tharwyn offen entbrannt.

In den vergangenen 30 Jahren sind dabei große Teile des südlichen Commenwealth besetzt worden, steht das gesamte Land dort unter dem unheiligen Joch der Quel`nar.

Das zunächst von der Rückkehr der Quel`nar überraschte Commenwealth aber erwies sich als starker Gegner, nachdem die Menschen ihre komplette Kriegsmaschinerie in Gang gebracht hatten, wurden auch die untoten Soldaten und Konstrukte der Quel`nar wieder etwas zurückgedrängt.

Dennoch nehmen die Konflikte zwischen der Kirche, die eine größere Hinwendung zu den Göttern verlangt, um den Krieg zu gewinnen, und den Technokraten, die nicht recht daran glauben, das die Götter sich noch um Tharwyn scheren, sondern lieber mit ausgefeilter Technik gegen das ausufernde Chaos vorgehen wollen, immer weiter zu.

520 n. C.G.

Mitten auf Tharwyn herrscht ein erbitterter Stellungskrieg zwischen Commenwealth und Quel`nar.

Keinem der beiden Partein gelingt es, entscheidend voran zu kommen, wobei die Menschen darunter leiden, dass ihr wichtigster Getreidegürtel im Kampfgebiet liegt. Einzig die hartgesottensten Männer des Commenwealth halten es mit Hilfe der von den Technokraten erschaffenen uhrwerkbetriebenen Erntegolems dort aus, und bauen weiter wichtiges Getreide für das Reich ab, welches über die schier endlosen Eisenbahnstränge in die Kornspeicher transportiert wird.

Weit schlimmer trifft es aber noch die Eisengilde der Zwerge, deren Ahnenhallen in direkter Nähe zu den Essenztempeln der Quel`nar liegen.

Die verheerende Wirkung der unirdischen Technik und Magie der Quel`nar hat längst große Teile des eroberten Landes verseucht, und führt bei den bedauernswerten Zwergen zu grausamen genetischen Mutationen, und obwohl sie mithilfe von Magie und Technologie diesen Vorgang zu Stoppen versuchen, wird ihr Kampf immer hoffnungsloser.

Der Zwergenkönig Dangrim ließ daher über Jahrzehnte hinweg mächtige Steamhives bauen, gigantische technokratische Transporter, die sein Volk sicher jenseits des Quel`nar – Gebietes bringen sollten.

Die meisten seiner Getreuen folgten Dangrim auf der sogenannten eisernen Karawane gen Westen, doch es blieben auch Zwerge zurück die sich weigerten, ihre Ahnenhallen kampflos aufzugeben.

560 n. C.G.

Die Steamhives der Zwerge haben es tatsächlich durch das umkämpfteste Gebiet auf Tharwyn geschafft, und siedeln sich im ganzen Commenwealth an.

Die motorisierten Steamhives von König Dangrim werden dabei zu einer großen Wagenburg zusammengelegt, die eine Exilstadt vor den Toren Livingstons bilden.

Im Commenwealth sind die kampferprobten Zwerge willkommen, insbesondere das Technokratenkonzil freut sich über die neuen Gerätschaften und das Know-how, welches die intelligenten Zwergentechniker mitbrachten.

Aus diesem Grund sieht die Kirche der Götter dagegen die Ankunft der neuen Verbündeten nicht so gerne wie der Rest der Menschen, denn sie befürchten, dass die Technokraten mit diesen neuen Verbündeten zu mächtig werden könnten.

600 n. G.C.

Die Gegenwart.

Obwohl das Commenwealth nach außen hin geschlossen und stabil wie immer wirkt, ist das Reich innerlich am brodeln!

Der andauernde Krieg zermürbt die Soldaten ebenso wie das einfache Volk, das immer wieder Opfer von Überfällen und Hungersnöten wird.

Das Verhältnis der Kirche und des Technokratenkonzils ist geprägt von mühsam beherrschter Wut, die Quel`nar greifen weiter umbarmherzig an, und es stellt sich die Frage, ob das größte Reich der Menschen weiterhin als Gemeinschaft bestehen kann, um die Götterdämmerung mit herauf zu beschwören!